Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Stand: 26. Oktober 2026. Für die Nutzung von Halvista durch Unternehmer.
§ 1 Geltungsbereich
Diese AGB gelten für alle Verträge über die Nutzung der Software Halvista zwischen der A & D Media und Data GbR, Hedwig-Porschütz-Straße 30, 10557 Berlin, Deutschland („Anbieter“) und ihren Kunden.
Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Verbraucher sind ausgeschlossen.
Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt.
§ 2 Vertragsschluss
Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde einen Tarif bucht und der Anbieter die Buchung bestätigt oder die erste Zahlung annimmt, oder durch ein unterschriebenes individuelles Angebot. Die Darstellung auf der Website ist kein bindendes Angebot.
§ 3 Leistungen
Halvista ist eine Software as a Service für Kundenkommunikation: gemeinsamer Posteingang für Chat-Widget, WhatsApp, Instagram, Messenger, Telegram und E-Mail, ein KI-Assistent, der Antworten vorbereitet oder selbst sendet, sowie Integrationen mit Shopsystemen und weiteren Diensten. Der jeweils aktuelle Funktionsumfang ergibt sich aus der Produktbeschreibung.
Alle Tarife enthalten denselben Funktionsumfang; sie unterscheiden sich durch die Zahl der Gespräche pro Monat und die Größe des Teams.
Der Anbieter darf die Software weiterentwickeln, solange wesentliche vereinbarte Funktionen erhalten bleiben. Wartungsarbeiten führt er möglichst außerhalb üblicher Geschäftszeiten durch.
Einrichtungsleistungen („Wir richten es für Sie ein“) werden gesondert vereinbart; Umfang und Termin werden vor der Zahlung in Textform festgelegt.
§ 4 Künstliche Intelligenz
Antworten der KI werden automatisch erzeugt und können unvollständig oder fehlerhaft sein. Der Kunde bestimmt, ob die KI nur Entwürfe vorbereitet oder selbst antwortet, und ist für die Inhalte verantwortlich, die in seinem Namen versendet werden. Er pflegt Wissensbasis und Vorgaben so, dass die KI korrekte Auskünfte geben kann.
KI-Antworten werden gegenüber Endkunden als solche gekennzeichnet. Der Kunde darf diese Kennzeichnung nicht entfernen.
§ 5 Kanäle und Dienste Dritter
WhatsApp, Instagram, Messenger, Telegram, E-Mail-Postfächer und Shopsysteme verbindet der Kunde mit eigenen Konten. Für diese Dienste gelten die Bedingungen ihrer Anbieter. Der Anbieter haftet nicht für deren Verfügbarkeit, Regeländerungen oder Sperrungen.
Gebühren von Meta für WhatsApp zahlt der Kunde direkt an Meta über die eigene Zahlungsmethode in seinem WhatsApp-Konto; sie sind nicht im Preis von Halvista enthalten.
§ 6 Pflichten des Kunden
- Zugangsdaten geheim halten und nur berechtigten Mitarbeitern Zugang geben;
- Halvista nur rechtmäßig nutzen, insbesondere keine unerlaubte Werbung versenden und für Werbenachrichten die nötigen Einwilligungen einholen;
- die Endkunden über die Verarbeitung ihrer Daten informieren, soweit gesetzlich erforderlich;
- keine Inhalte verarbeiten, deren Verarbeitung gegen Gesetze oder Rechte Dritter verstößt.
Bei erheblichen Verstößen darf der Anbieter den Zugang nach vorheriger Mitteilung vorübergehend sperren, bei Gefahr im Verzug auch sofort.
§ 7 Tarife, Gespräche und Limits
Tarife: Start 59 € pro Monat (bis 300 Gespräche, bis 2 Teammitglieder), Business 149 € pro Monat (bis 1.500 Gespräche, beliebig viele Teammitglieder) sowie individuelle Tarife nach Angebot.
Ein Gespräch umfasst alle Nachrichten eines Kunden in einem Kanal innerhalb von 24 Stunden ab der ersten Nachricht. Schreibt der Kunde später erneut, beginnt ein neues Gespräch. Spam, automatische Antworten, Benachrichtigungen des Anbieters und interne Notizen zählen nicht.
Ist das Monatslimit erreicht, fallen keine Zusatzkosten an und der Tarif wird nicht automatisch gewechselt. Neue KI-Antworten werden bis zum Monatsende als Entwürfe für das Team vorbereitet. Nicht genutzte Gespräche verfallen am Monatsende.
§ 8 Preise und Zahlung
Alle Preise sind Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Abgerechnet wird monatlich im Voraus, beginnend mit dem ersten Monat; einen kostenlosen Testzeitraum gibt es nicht. Die Zahlung erfolgt über Stripe.
Gründungskunden: Für die ersten 15 Kunden, die bis spätestens 31. Dezember 2026 einen kostenpflichtigen Vertrag schließen, gilt 12 Monate lang ein Rabatt von 20 % (Start 47 €, Business 119 € pro Monat zzgl. USt.), solange der Vertrag ohne Unterbrechung läuft. Danach gilt der Listenpreis. Nicht für individuelle Tarife.
Der Anbieter kann die Preise mit einer Frist von sechs Wochen zum Beginn eines Abrechnungsmonats ändern. Der Kunde kann dann zum Wirksamwerden der Änderung kündigen.
Bei Zahlungsverzug von mehr als 14 Tagen darf der Anbieter den Zugang nach Mahnung bis zum Zahlungseingang sperren.
§ 9 Laufzeit und Kündigung
Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit ohne Mindestlaufzeit. Beide Seiten können jederzeit zum Ende des bezahlten Monats kündigen, der Kunde direkt in den Einstellungen oder per E-Mail. Bereits gezahlte Beträge werden nicht anteilig erstattet.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Nach Vertragsende kann der Kunde seine Daten 30 Tage lang exportieren. Danach werden sie gelöscht, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen.
§ 10 Datenschutz und Vertraulichkeit
Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, gilt der Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV), der Bestandteil dieses Vertrags ist.
Beide Seiten behandeln vertrauliche Informationen der anderen Seite vertraulich, auch über das Vertragsende hinaus.
§ 11 Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer übernommenen Garantie.
Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf, und zwar begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, höchstens auf die vom Kunden in den letzten zwölf Monaten gezahlten Entgelte.
Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nur in Höhe des Aufwands, der bei regelmäßiger Datensicherung durch den Kunden zur Wiederherstellung nötig gewesen wäre.
Die verschuldensunabhängige Haftung für bei Vertragsschluss vorhandene Mängel (§ 536a Abs. 1 Alt. 1 BGB) ist ausgeschlossen.
§ 12 Änderungen dieser AGB
Der Anbieter kann diese AGB mit einer Ankündigung in Textform von mindestens sechs Wochen ändern. Widerspricht der Kunde nicht bis zum Wirksamwerden, gilt die Änderung als angenommen; darauf wird in der Ankündigung hingewiesen. Bei Widerspruch kann jede Seite zum Wirksamwerden kündigen.
§ 13 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ausschließlicher Gerichtsstand ist Berlin, soweit gesetzlich zulässig.
Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.